Truffls-Studie belegt: Diversity ist in den Köpfen angekommen – und es werden Konsequenzen gefordert

Truffls-Studie belegt: Diversity ist in den Köpfen angekommen – und es werden Konsequenzen gefordert

„Diversity“ ist vermutlich eines der größten Business-Buzzwords der letzten Jahre. 

Irgendwie ist jeder dafür aber niemand weiß so richtig, was es bedeutet und wie man es umsetzen soll. Grund ist unter anderem eine unklare Datenlage. Wie stehen HR-Abteilungen und Mitarbeitende eigentlich wirklich zum Thema Vielfalt? Was wird bereits unternommen und ist Diversity nur ein Image-Thema oder steckt mehr dahinter? 

Wir  wollten  genau  wissen,  wie  es  um  die  Vielfalt  auf  dem  deutschen  Arbeitsmarkt  bestellt  ist.  Dafür  haben  wir  gemeinsam  mit  dem  Kölner  Marktforschungsinstitut  respondi  1.000  Arbeitnehmer*innen  dazu  befragt,  wie wichtig ihnen Diversity bei der Wahl ihres  Unternehmens  ist,  wie  aktuell  an ihren Arbeitsplätzen damit umgegangen und  wie es aus ihrer Sicht derzeit im Karriere-Kontext, aber auch in anderen Lebensbereichen gelebt wird. 

Unsere „Vielfalt 2020“ Studie kam zu interessanten Ergebnissen.

Ein kleiner Vorgeschmack 

Wir haben festgestellt, dass Diversity für die meisten Menschen im Bewerbungsprozess ein mindestens genauso ausschlaggebendes Kriterium ist, wie das Umweltbewusstsein, der Unternehmenserfolg oder Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Im Arbeitsalltag geben die meisten Mitarbeiter*innen an, dass in ihren Unternehmen Diversity von der Unternehmensleitung vorgelebt wird (52,6%) und Mitarbeiter*innen sie jeden Tag leben (57,9%). Nur eine Minderheit (22,1%) glaubt, es handelt sich bei dem Thema lediglich um Image- oder Marketingmaßnahmen, welche ohne reale Konsequenzen bleiben. 

Bei der Frage, welche Personengruppen es in verschiedenen Lebensbereichen, wie dem Mieten von Immobilien, der Karriere oder Kreditwürdigkeit, wirklich schwerer haben, hat sich leider ein ganz klares Bild ergeben: Menschen mit Migrationshintergrund haben es in den meisten Bereichen weiterhin am schwersten. Außer, wenn es um die Karriereentwicklung geht. Dort sind Frauen noch immer am meisten benachteiligt. 

Bei der Frage, ob diverse Teams innovativer und besser arbeiten als homogene Teams, zeigt sich eine klare Tendenz. Denn die Mehrheit der Belegschaft und Personalabteilungen sind der Meinung, dass vielfältig aufgestellte Teams erfolgreicher sind als andere – 58 % finden, diese kämen zu innovativeren Ergebnissen, 62 % halten sie für kreativer und 54 % schlichtweg für effektiver.

Der Wille ist da 

Viele Aspekte der Studie „Vielfalt 2020“ machen Mut, andere zeigen Herausforderungen auf, die wir alle miteinander angehen sollten, um eine Arbeitswelt  zu  schaffen,  in  der  für  alle  persönlichen Merkmale unserer Mitarbeiter*innen vor allem eines zählt: #mussegalsein.

Für weitere Ergebnisse und Handlungsempfehlungen, sowie einer klaren Definition des Diversity-Begriffs können sie unsere Studie hier kostenlos anfordern.