Stellenanzeigen texten: 3 Tipps, wie man’s besser macht!

Stellenanzeigen texten: 3 Tipps, wie man’s besser macht!

Das Verfassen von Stellenanzeigen gehört zum wichtigsten Handwerkszeug im Recruiting. Trotzdem tun sich viele Verantwortliche schwer, überzeugende Jobangebote zu texten. Dabei sind attraktive Anzeigentexte kein Hexenwerk: Wir geben Ihnen drei Praxistipps an die Hand.

1. Aktivieren Sie Kandidaten mit den passenden Verben

Viele Stellenanzeigen nutzen im Tätigkeitsprofil den sogenannten Nominalstil: eine Aneinanderreihung von Substantivierungen, die ungute Assoziationen mit Behördensprache und Bürokratie wecken, nicht aber mit dem neuen Traumjob.

Nutzen Sie anstelle von Substantivierungen wie „Leitung“, „Planung“ und „Durchführung“ lieber aktive Verben, die den jeweiligen Job plastisch beschreiben. Beispiel gefällig?

  • Nominalstil: „Durchführung von Befragungen zur Kundenzufriedenheit“
  • Verbalstil: „Sie befragen Kunden, wie zufrieden sie mit unseren Leistungen sind.“

Erkennen Sie den Unterschied? Aktive Verben wirken lebendig, spannend und aktivierend – und geben Kandidaten ein besseres Gefühl für die ausgeschriebene Position!

2. Fassen Sie Qualifikationsprofile sinnvoll zusammen

Schätzungsweise 75 Prozent aller Stellenanzeigen haben eins gemein: Ihre Qualifikationsprofile sind zu lang. Das macht die Anzeigen nicht nur unübersichtlich, sondern kann auf Kandidaten sogar richtig abschreckend wirken. Damit tritt das Gegenteil vom gewünschten Effekt ein: XXL-Stellenanzeigen vergraulen Kandidaten, anstatt möglichst viele geeignete Bewerber zu generieren.

Versuchen Sie stattdessen, Ihre Anforderungsprofile in 5 Stichpunkten zusammenzufassen:

  1. Berufs- oder Studienabschluss
  2. Berufserfahrung
  3. Fachkenntnisse
  4. Softskills
  5. Sonstiges (Führerschein, Reisebereitschaft etc.)

Auf diese Weise schaffen Sie ein Maximum an Transparenz und Übersichtlichkeit. Ihre Kandidaten können schnellstmöglich erfassen, ob sie die nötigen Eigenschaften mitbringen – und sich innerhalb kürzester Zeit für eine Bewerbung entscheiden.

3. Formulieren Sie einen klaren Call-to-Action

Eine Bewerbung soll für Kandidaten vor allem eins sein: unkompliziert. In der Stellenanzeige haben Sie die Möglichkeit, den Einstieg in diesen Prozess so einfach wie möglich zu gestalten: durch einen klaren, motivierenden Call-to-Action, der zur Bewerbung einlädt.

Am besten formulieren Sie Ihren Call-to-Action als freundliche Überschrift mit Aufforderungscharakter. Erklären Sie danach in einem Satz, an wen sich Kandidaten mit ihrer Bewerbung wenden sollen: inklusive Telefonnummer eines Ansprechpartners aus Ihrem Recruiting-Team. Auf diese Weise sorgen Sie bei potenziellen neuen Mitarbeitern von Anfang an für ein gutes Bauchgefühl – und für mehr Bewerbungseingänge in Ihrem Recruiting-Postfach.

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